Die Hockey-Teams der Eintracht stehen derzeit an zwei unterschiedlichen Punkten in der Saison: Während die Damen ihren Erfolgskurs fortsetzen und an der Tabellenspitze die Meisterschaft so gut wie sicher ist, mussten die Herren hingegen auswärts in Limburg eine lehrreiche Niederlage einstecken, die den Abstieg aus der Regionalliga besiegelt. Ihr Fokus liegt bereits jetzt auf dem bevorstehenden Neustart in der Oberliga.
Spitzenreiterinnen am Riederwald
Am Sonntag, 1. Juni, empfingen die Eintrachtlerinnen den SC SAFO Frankfurt zum Stadtderby am Riederwald. Nach einem frühen Gegentor in der 2. Minute zeigten die Adlerträgerinnen eine beeindruckende Aufholjagd. Noch vor der Pause traf Weike Rigoll in der 20. Minute zum Ausgleich. Im dritten Viertel setzte das Team dann richtig nach: Franziska Mesenbrink netzte in der 35. Minute ein, kurz darauf – in der 44. Minute – sorgte Friederike Stürmer mit ihrem Treffer für die Entscheidung und den verdienten 3:1-Heimsieg. Mit nur einer Niederlage in der bisherigen Saison stehen die Eintrachtlerinnen derzeit weiter an der Tabellenspitze.
Verabschiedung aus der Regionalliga
Ganz anders verlief dagegen das Spiel der Herren am Samstag, 31. Mai, beim Limburger HC. Mit 1:6 musste das Team eine deutliche Niederlage hinnehmen. Die Gastgeber nutzten ihre Chancen konsequent, während die Eintrachtler vor allem in der Defensive oft unter Druck standen. Sportlich ist der Abstieg in die Oberliga nun nicht mehr zu verhindern.
Der Weg, den wir momentan bestreiten, braucht einfach Zeit und Geduld
Jörg Brettschneider, Spielertrainer
„Im ersten Viertel waren wir absolut auf Augenhöhe, wir hatten zwei 100-prozentige Chancen, die hätten wir machen müssen. Aber so dreht sich alles immer um dasselbe Problem: Es fehlt noch die Qualität und dazu kommt noch Pech. Wir haben ja viele Jungs in die erste Mannschaft hochgezogen und am Ende hat sich in diesem Spiel dann die Erfahrung und die Qualität durchgesetzt. Der Weg, den wir momentan bestreiten, braucht einfach Zeit und Geduld“, resümierte Spielertrainer Jörg Brettschneider.
Die verbleibenden Spiele der Saison nutzt die Mannschaft bereits als Vorbereitung für die Oberliga. Die Mannschaft sieht in dem Abstieg eine Chance, aus den Erfahrungen zu lernen und mit neuem Schwung in die nächste Saison zu starten.